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zurück 20.09.11 - News

Solarförderung wird zum Jahreswechsel um etwa 15 Prozent sinken

664 Megawatt Photovoltaik-Zubau im Juni – 15 Prozent Absenkung der Einspeisevergütung zum Jahreswechsel wahrscheinlich

Obwohl der Zubau bei Photovoltaik-Anlagen zum Teil deutlich unter den Vorjahreszahlen liegt, sind bereits zwischen September 2010 und Juni 2011 rund 3500 Megawatt neu installiert worden und damit für die Basisdegression vorgegebene Obergrenze erreicht.

 

Nach jüngsten Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur betrug der Photovoltaik-Zubau in Deutschland im Juni etwa 664 Megawatt. Dies seien vorläufige Zahlen, heißt es auf der Webseite der Behörde. „Die anlagenscharfe Veröffentlichung der vorläufigen Junizahlen erfolgt in Kürze“, heißt es weiter. Ein genaues Datum war auf Nachfrage nicht zu erhalten. Es zeichnet sich damit aber immer weiter ab, dass es zum Jahreswechsel eine Absenkung der Solarförderung von mindestens 15 Prozent geben wird. Relevant für die Höhe der Absenkung der Photovoltaik-Einspeisetarife ist der Zubau von Anlagen zwischen 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011. Bereits bis Juni 2011 sind nach den vorliegenden Daten der Bundesnetzagentur etwas mehr als 3500 Megawatt installiert worden. Dies ist die von der Bundesregierung definierte Obergrenze für eine Absenkung der Photovoltaik-Einspeisevergütung zum 1. Januar 2012 um die Basisdegression von neun Prozent. Nun stehen aber die Kapazitäten des dritten Quartals noch aus. Zu Zubauzahlen in den Monaten Juli und August wollte die Bundesnetzagentur keine Angaben machen. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am 8. September gemeldet, dass im Juli rund 800 Megawatt und im August etwa 450 Megawatt Photovoltaik-Leistung neu in Deutschland installiert worden seien. 

 

 

Lesen Sie mehr. Quelle: photovoltaik-Magazin online