BEZ - Berliner Energie Zentrum

zurück 31.01.13 - News

Vorschlag zur Begrenzung der EEG-Umlage

Bundesumweltminister Altmaier steht zur Energiewende und stellte am Montag sein geplantes Maßnahmepaket zur EEG-Umlage vor.

Für 2013 und 2014 sieht er vor, den geltenden Wert bei 5,28 Cent/kWh konstant zu halten und auf die darauf folgenden Jahre ein Anstieg auf max. 2,5 % pro Jahr zu begrenzen. Zudem beinhaltet das Paket eine Vielzahl von Einmal-Maßnahmen sowie ein System ‚automatischer Stabilisatoren‘, die künftige als auch jetzige Besitzer treffen sollen.

Für Betreiber von Bestandsanlagen gäbe es einen einmaligen und befristeten „EEG-Soli“ in Form einer Vergütungskürzung.  In gleichem Zuge sollen die Sonderregelungen für energieintensive Unternehmen reduziert und begrenzt werden, indem eine Erhöhung der Mindestumlage für stromintensive Unternehmen und gegebenenfalls eine Deckelung der begünstigten Gesamt-Strommenge eingeführt wird.

Flexibler Zahlungsbeginn der Einspeisevergütung für Neuanlagen sowie anteilige Zahlungspflicht von eigenverbrauchtem Strom von Privatleuten sind Bestandteile des Konzepts, die auf eine ausgewogene Lastenteilung für alle Verbraucher abzielt. Geht es nach Herrn Altmaier, soll die Durchführung bereits am 1. August 2013 in Kraft treten.

Kritik hagelt es nun vom Bundesminister Rösler, denn er findet das Paket nicht umfassend genug. „Wir brauchen den großen Wurf, um den Strompreis in den Griff zu bekommen“, so Herr Rösler.

Quelle: BSW Solar / taz Online